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BLAUE STUNDE

modulorbeat, Blaue Stunde

Für die Zwischennutzung 2022 hat das Künstler- und Architektenkollektiv modulorbeat (Jan Kampshoff und Marc Günnewig) die Rauminstallation Blaue Stunde in der Mero-Halle, dem ehemaligen Schnellrestaurant und Vergnügungsort des Spreeparks, entworfen. Die Blaue Stunde als Phänomen der Dämmerung steht dabei auch als Metapher für Transformation und Veränderung im sich wandelnden Park.

Die künstlerische Neuinterpretation nutzt den Bestand der Mero-Halle als Ausgangspunkt und Ressource für die Entwicklung eines neuen hybriden Ortes. Die bestehende Tragwerkskonstruktion mit den namengebenden MERO-Knoten wurde ertüchtigt und durch einen blauen Korrosionsschutz ergänzt. Die Struktur des Daches und seine Schattenwürfe wurden für die Transformation der Halle aufgegriffen und sind in den Elementen der Installation wieder zu finden. Bänke laden zum Verweilen, zum Zuschauen und -hören ein. Teilüberdachungen schützen vor Regen oder Hitze, verändern aber auch den Blick in den Himmel und spielen mit Licht und Schatten. Die Vorhangelemente, die einzelne Sektionen innerhalb der Halle bilden, thematisieren die Grenze zwischen Innen und Außen. So entsteht ein Multifunktionsraum, der unterschiedliche Programmnutzungen zulässt und seit April 2022 neue Formate der Begegnung ermöglicht.