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Spreepark

Für den Spreepark Art Space ist der Spreepark Stichwortgeber und gleichzeitig Ort des Geschehens. Seine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft formen das Programm. Der Spreepark Art Space entwickelt behutsam künstlerische Interventionen und permanente Kunstwerke für den und mit dem Park und begleitet bewusst die Veränderung des Geländes. Die Kunst setzt dabei neue Impulse und eröffnet neue Perspektiven auf den Park: Sie schreibt sich über die permanent im Park installierten Werke, über temporäre Ausstellungen und Projekte in die gesamte Struktur des Parks ein und kommentiert, reflektiert und vermittelt die Entwicklungen.

Der Spreepark wurde 1969 als “Kulturpark Plänterwald” eröffnet und war der einzige ständige Vergnügungspark in der DDR. Neben den Fahrgeschäften gab es regelmäßige Tanzveranstaltungen, Konzerte und Kinderunterhaltung. Nach der Wiedervereinigung wurde der Freizeitpark erhalten, modernisiert und durch einige neue Attraktionen ergänzt - aus "Kulturpark Plänterwald" wurde "Spreepark". Die privaten Betreiber mussten 2001 Insolvenz anmelden. Der Park wurde zum bekannten Lost Place und die Natur eroberte sich das Gelände zurück.

2014 gelangte der Spreepark wieder in den Besitz des Landes Berlin. Seit 2016 ist die Grün Berlin für Konzept, Projektentwicklung, Realisierung und Bewirtschaftung des künftig wieder öffentlichen Parks zuständig. Der neue Spreepark eröffnet in mehreren Phasen: 2023 das Eierhäuschen als Kunsthaus und Ausflugslokal, 2025 der Kernbereich rund um das Riesenrad, die restlichen Abschnitte folgen ab 2026.

Alles über den neuen Spreepark

erfährst du auf der

Spreepark-Webseite

Spreepark im Wandel der Zeit

Der "Kulturpark Plänterwald", Aufnahme aus dem Riesenrad um das Eröffnungsjahr 1969 herum, Bundesarchiv, Stasi-Unterlagen-Archiv
Spreepark 2016, Dinowiese und Riesenrad © Jakob Schmidt
Der Spreepark 1998, akg-images / euroluftbild.de
Spreepark 2021, An der Wildwasserbahn © Frank Sperling
Spreepark 2000, Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz Berlin
Spreepark 2020, an der ehemaligen Achterbahn "Spreeblitz" © Frank Sperling
Spreepark 2017 © Luftschwärmer